Archiv: eKompetenz im Studium (2008-2013)

Allgemeinwissenschaftliche Ergänzungsfächer für Studierende der HTW

Der sichere Umgang mit digitalen Medien und aktuellen Tools, professionelle Online-Kommunikation sowie die optimale Präsentation der eigenen Kompetenzen und Arbeitsergebnisse im Web bilden für Studierende einen wesentlichen Baustein für den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Der Einsatz von Web 2.0-Technologien oder die Erstellung eines eigenen Webportfolios sind einige der Themenbereiche, die im Rahmen Allgemeinwissenschaftlicher Ergänzungsfächer (AWE) angeboten werden. Vermittelt werden nicht nur grundlegende Qualifikationen im jeweiligen Arbeitsgebiet, sondern die Umsetzung in eigenen Projekten ist wesentlicher Bestandteil der AWE-Angebote.

Weitere Informationen: Gabriele Wohnsdorf

Ab 2014 werden über eKompetenz keine AWE-Fächer mehr angeboten.
Das AWE-Fach Digital Me wird ins reguläre Lehrveranstaltungsprogramm übernommen.

AWE-Angebot und Anmeldung Sommersemester 2013

Im Sommersemester 2013 wird im Rahmen von eKompetenz ein AWE-Fach angeboten:

Digital Me – Erstellung eines individuellen Web-Portfolios

Das Internet hält viele Möglichkeiten bereit, Ihre Ideen und Projekte einer Öffentlichkeit vorzustellen. Machen Sie auf sich und Ihre Arbeiten aufmerksam. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Soziale Netzwerke wie Xing oder Facebook für Ihre beruflichen Absichten einsetzen können.
Im Verlauf des AWE-Seminars entwickeln Sie ein Portfolio Ihrer bisherigen Arbeiten und erhalten Einblicke, wie Agenturen und Personalreferenten webbasierte Dienste zur Recherche von Berufseinsteigern und Freelancern verwenden.

Das Seminar richtet sich an Designer, Betriebswirtschaftler und Informatiker/innen.

Leistungsnachweis: Anfertigung eines Pflichtenheftes / Anfertigung eines ePortfolios / Abschlusspräsentation

Dozent: Marcel Dux, mail@marceldux.eu
Kursumfang: 2 SWS
Durchführung: Blockseminar mit integrierter Online-Phase
Termine: Präsenztermine:
Freitag, 12.04.2013, 15:30 – 20:00 Uhr
Samstag, 13.04.2013 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 20.04.2013 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 27.04.2013 10:00 – 18:00 Uhr
Freitag, 24.05.2013 15:30 – 20:00 UhrOnlinetermine:
Mittwoch, 24.04.2013 19:00 – 20:00 Uhr
Mittwoch, 15.05.2013 19:00 – 20:00 Uhr
Für einen erfolgreichen Abschluss ist eine Anwesenheit zu mindestens 75% der Einheiten notwendig.
Ort: Die Präsenztermine finden an der HTW Berlin Standort Wilhelminenhof statt. Raum: wird noch bekanntgegeben
Details: Beschreibung Digital Me
Belegung:

ab 12.03.2013 über das LSF-Portal, http://lsf.htw-berlin.de

Hinweis:

Da die Angebote durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert werden, werden für die Berichterstattung und statistische Auswertungen Teilnehmerdaten erhoben und Teilnehmerlisten geführt.

Dokumentation früherer Kurse

Hier können Sie sich einen Eindruck über Inhalte und Projektergebnisse der bislang angebotenen AWE-Fächer verschaffen und die Dozent/-innen näher kennen lernen.

Web 2.0 für Kommunikation, Studium und Business (FB 3/4/5)

Überblick und Lernziele

Das AWE-Fach wurde bislang 7-mal durchgeführt (im Sommersemester 2008, Sommersemester 2009, Wintersemester 2009/10, Sommersemester 2010, Wintersemester 2010/11, Sommersemester 2011 sowie im Wintersemester 2011/12).

Das Kennenlernen aktueller Social Software und die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Web 2.0 standen bei diesem Kurs im Vordergrund. Primäres Lernziel war es, zu einer Offenheit gegenüber immer wieder neuen Software-Tools und Informationszugängen beizutragen. Gleichzeitig sollte ein Verständnis für die im Web 2.0 sichtbaren, sozio-kulturellen Veränderungen entwickelt und eine persönliche Web 2.0-Umgebung für individuelles Wissensmanagement und als lebenslange Lernstruktur aufgebaut werden. Darüber hinaus sollte der Kurs einen Einblick in die wahrscheinliche Zukunft des kommunikativen Webs bieten.

Der Kurs wurde als Blended Learning-Veranstaltung durchgeführt, d. h. in Kopplung von Präsenzterminen, Online- und Selbstlernphasen. Die Studierenden wurden aktiv eingebunden, indem sie ein thematisches Feld eigenständig inhaltlich bearbeiteten und mittels Social Software dokumentierten. Thematisch standen dabei die Nutzungsmöglichkeiten der modernen Sozio-Technologie für den Businessbereich, die durch neue kollaborativen Möglichkeiten verursachten Veränderungen sowie neue Trends und Entwicklungen im Fokus.

Weiterlesen

Ergebnisse

Die Ergebnisse der teilnehmenden Arbeitsgruppen wurden in einem Wiki zusammengestellt, folgende Studierendengruppen können daran anknüpfen. Entstanden sind zum einen Wiki-Inhalte, zum anderen mehrere Blogs. Die Übersicht der Projekte finden Sie hier: Web 2.0 für Business, Kommunikation & Studium

Dozentin

acw_08.jpg

Anja Wagner

Selbstverständnis als Kreative im Bereich “Knowledge Media Design”. Thematischer Fokus auf interdisziplinärer Erforschung moderner Informationsumgebungen & Lernszenarien – besonders unter Berücksichtigung interaktiver Aspekte. Weitere Informationen unter eduFutureBlog: Identität.

An Frau Wagner gestellte Fragen

Was bedeutet für Sie eKompetenz?

Diesen Punkt führe ich in meinem Weblog immer wieder aus: eduFutureBlog: eCompetence

Wo liegt für Sie die Verbindung von eKompetenz zu Web2.0

Im Jahre 2008ff. ist eKompetenz gleichbedeutend mit dem, was unter dem Schlagwort „Web 2.0“ verstanden wird. Damit ist nicht nur eine technologische Medienkompetenz gemeint, sondern ein selbstverständlicher Umgang mit der neuen, partizipativen Sozio-Kultur. Die gesamte Gesellschaft befindet sich derzeit im Umbruch – die gegenwärtige Wirtschaftskrise ist nur der finanzielle Aspekt der radikalen Umschichtungen, die uns bevorstehen. „Web 2.0“ ist Ausdruck, Motor und vielleicht Lösung dieser Entwicklungen, die sehr viele Ungerechtigkeiten auf Basis autoritärer Hierarchien beseitigen oder verstärken wird. Das hängt von den Menschen ab, diese Entwicklungsrichtung mitzubestimmen. Und das ist dann eKompetenz!

Wie wurde der Kurs Ihrem Eindruck nach von den Studierenden aufgenommen?

Die Möglichkeiten der Social Software wurden auf phänomenologischer Ebene erkannt. Einen sozio-kulturellen Wandel kann solch ein einzelner Kurs nicht bewirken – vielleicht eine Ahnung, wie eventuell neue, komplexere, individualisiertere Lernumgebungen für das lebenslange Lernen ausschauen könnten. Ich denke, als Erfahrungsraum im geschützten Hochschulrahmen ist solch ein Angebot sinnvoll. Gleichwohl sehe ich die Notwendigkeit, die komplette Studienorganisation wie Hochschulpraxis entsprechend der neuen sozio-technologischen Rahmenbedingungen zu transformieren. Nur so können Menschen nach Studienabschluss verantwortlich entlassen werden, die auf die großen Lernpotenziale des weltweiten Internets zugreifen und v.a. diese sinnvoll in ihre aktuellen Fragestellungen einbinden können.

Medienproduktion: Erstellung von Videotutorials (FB 2)

Überblick

Die Veranstaltung wurde  im Sommersemester 2008 durchgeführt.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung wurden den Studierenden Kenntnisse vermittelt, um Videotutorials erstellen zu können. Hierzu müssen sie Verfahren, Methoden und Techniken zur Produktion von Videotutorials beherrschen. Anhand eines selbst gewählten Themas aus ihrem Studium sollten die Studierenden die erworbenen Kenntnisse umsetzen.

Zur Realisierung der Aufgabenstellung wurden drei Schwerpunkte gebildet: Audiobearbeitung, Bildschirm-Aufzeichnung und SMART Board-Nutzung. Die Audiobearbeitung umfasste das Aufnehmen und Bearbeiten von Audioaufzeichnungen mit unterschiedlichen Geräten und in unterschiedlichen Qualitäten. Die Bildschirm-Aufzeichnung wurde mittels der Software Camtasia 5.0 vorgenommen. Die Vielfalt des Programms, auch an ergänzenden Werkzeugen, wurde eingehend behandelt. Vergleichbare Produkte, die ebenfalls die Präsentations- und Vermittlungskompetenz der Studierenden unterstützen können, wurden vorgestellt. Aufbauend auf den beiden zuvor genannten Schwerpunkten wurden die Funktionalitäten des interaktiven Whiteboards umfassend im Übungsteil angewendet.

Weiterlesen

Umsetzung und Ergebnisse

Ergebnis des Kurses sind sechs Projekte, welche vertonte Bildschirmaufzeichnungen, z. T. auch ergänzt mit einer Aufzeichnung per Webkamera, zeigen. Inhaltlich befassen sich die Projekte überwiegend mit Themen aus dem Bereich Konstruktion (CAD-Anwendung) sowie Rendering von Bauteilen. Ein Vergleich zwischen den Microsoft Office Word-Versionen 2003 und 2007 ist ein weiteres Projektthema.

Dozent

Manuel Christel

Manuel Christel

Seit dem Jahr 2000 ist Herr Christel an der HTW als Dozent und Laboringenieur tätig. Im Rahmen des Projektes PALOMITA war er über ein Jahr im eLearning Service Center beschäftigt und hat dort in mehreren Projekten die Audio- und Video-Anforderungen umgesetzt. Zusätzlich hat er das AV-Studio und die Multimediaräume betreut und zahlreiche Nutzer in die Technik eingewiesen.

Neben seiner Tätigkeit als IT-Laboringenieur des Studiengangs Betriebliche Umweltinformatik bringt er seine Fähigkeiten in Lehrveranstaltungen ein, die sich mit Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Visualisieren und Präsentieren beschäftigen. Wichtig ist ihm dabei die Mischung zwischen bewährten Techniken und neuen Medien. Aus diesem Grund betreut er zurzeit auch eine Bachelor-Arbeit, die den Einsatz eines E-Learning-Tutorials in der Softwareentwicklung untersucht. Zukünftig wird er sich für die Entwicklung von weiteren Videotutorials im Studiengang Betriebliche Umweltinformatik einsetzen.

An Herrn Christel gestellte Fragen

Was bedeutet für Sie eKompetenz?

Zunächst einmal in der Übersetzung „elektronisch unterstützte Fähigkeiten“. Ich verstehe es als die Fähigkeit, mit digitalen Medien umgehen zu können und diese im Rahmen des eLearning zielgerichtet einzusetzen. Persönlich habe ich Schwierigkeiten bei der Abgrenzung dieses Begriffes, insbesondere zur „Medienkompetenz“.

Worin liegt für Sie die Verbindung zwischen eKompetenz und Ihrem Kurs?

Der Kurs „Medienproduktion: Erstellung von Videotutorials“ vermittelt eine von diesen Fähigkeiten, um digitale Medien zu erstellen. Mit denen fachliche Inhalte digital erfasst, mit einer Fülle von zusätzlichen Informationen versehen werden, eine große Anzahl an Wahrnehmungssinnen angesprochen werden sollen und diese letztendlich auch leichter publiziert werden können.

Wie wurde der Kurs Ihrem Eindruck nach von den Studierenden aufgenommen?

Die Studierenden waren sehr interessiert. Einigen von ihnen war der Umgang mit digitalen Medien, auch im Audiobereich, schon vertraut. Jedoch die Kombination von Audio, Video und interaktiver Präsentation in der praktischen Anwendung, darauf lag auch der Schwerpunkt, war neu und wurde für zukünftige Ergebnisdarstellungen als gewinnbringend eingeschätzt.

Videoproduktion von der Idee bis zum Produkt (FB 1)

Überblick und Lernziele

Das AWE-Fach wurde im Sommersemester 2008 durchgeführt.

Es bot einen kompletten Einblick in die Videoproduktion in Theorie und Praxis. Auf dem Weg von der Idee zum Produkt lernten die Studierenden u. a. ästhetische und wahrnehmungstheoretischen Grundlagen der Filmsprache, Aufnahmemethoden sowie technische Hintergründe von Audio/Videotechnik und Kompressionsverfahren kennen. Jede/-r Teilnehmer/-in war in einer Arbeitsgruppe in den Gesamtprozess der Entstehung eines Videoprodukts vom Konzept über das Storyboard, die Planung und Aufnahme bis hin zur Postproduktion und Präsentation im gewünschten Medienformat involviert.

Ein weiterer Fokus lag auf Schlüsselkompetenzen, die bei jeder Medienproduktion in besonderem Maß gefordert sind, wie Teamarbeitsfähigkeit, Zeitmanagement, Kooperation, Verantwortung, Motivation, Kreativität, Engagement und Selbstdarstellung. Intendiert war, die bewusste Reflektion und Entwicklung dieser Schlüsselkompetenzen im individuellen Bildungsprozess zu ermöglichen. Medienkompetenz wurde durch die Medienproduktionsprozesse, die Nutzung des Internets und weiterer Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die Nutzung von Online-Kollaborations-Tools (insbesondere Wiki) gefördert und entwickelt. Die Arbeit mit den Studierenden erfolgte in einer Kreativität fördernden mentorischen Begleitung. Die Präsenzen fanden teilweise in häuslicher Atmosphäre zwischen Kochen und Philosophieren statt.

Weiterlesen

Ergebnisse

In den Arbeitsgruppen entstanden 4 Filmprojekte von ca. 3 bis 6 Minuten Länge. Zur Vorbereitung erstellten ferner alle Teilnehmer/-innen ein kleines Selbstpräsentationsvideo.

Dozentin

ola-2.jpg

Ola Lewin

Ola Lewin ist Multimedia-Konzeptkünstlerin und Medienpädagogin. Sie ist geboren in Litauen, aufgewachsen in Israel und lebt seit 1986 in Berlin. Nach ihrem B.A. an der Kunsthochschule „Betzalel“, Jerusalem besuchte sie u. a. die Filmschule Bet Zwi, Tel Aviv und erlangte den M.A. in Medien und Bildung an der Universität Rostock.

Neben ihrer langjährigen Arbeit als Multimedia-Künstlerin war sie im professionellen Film-, Fernseh- und E-Learning – Bereich tätig. Als Medienpädagogin leitete sie u. a. internationale europäische Projekte gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung. Seit 2005 ist sie freie Dozentin für Filmsprache, Medienproduktion und Medienkompetenz an der FHTW und MDH Berlin. Sie ist Gründerin von Creative Experts e.V. und konzipierte das Projekt Berufs-TV, welches mit der Förderung der mabb – Medienanstalt Berlin Brandenburg und dem offenem Kanal Berlin als Partner im Jahr 2009 in die Realisationsphase geht.

An Frau Lewin gestellte Fragen

Was bedeutet für Sie eKompetenz?

Medienkompetenz bedeutet für mich einen bewussten, kritischen, kreativen und aktiven Umgang mit Medien. Medienkompetenz bedeutet, die Variation der Mediensprachen zu kennen, zu lernen, zu verstehen, um diese für eigene Zwecke richtig einsetzen zu können und vielleicht auch neue mediale Formate als Eigenausdruck zu entwickeln. Von Medien zu profitieren, indem man nicht manipulierbar bleibt, sondern sich bewusst eine eigene Meinung über die von Medien transportierten Informationen bildet.

Wie wurde der Kurs Ihrem Eindruck nach von den Studierenden aufgenommen?

Die persönliche mentorische Arbeit mit dem Dozenten hat den Studierenden sehr gefallen und sie haben diese Arbeitsform als kreativitäts- und motivationsfördernd empfunden. Auch die Arbeit in den Wikis wurde sehr positiv angenommen und wird auch weiter von den Studierenden eingesetzt.

Webpublikation (FB 5)

Überblick und Lernziele

Das AWE-Fach “Webpublikation” wurde im Sommersemester 2008 durchgeführt.

Es vermittelte allgemeine Internetgrundlagen und Website-Konzepte sowie Basisfähigkeiten v. a. zur Aufbereitung von Texten und Metadaten, aber auch audiovisuellen Inhalten für Websites. Ziel war die Konzeption und Vorbereitung einer eigenen Webpublikation und die Veröffentlichung über ein vorhandenes System.

Im Laufe des Kurses wurde Grundlagenwissen unter anderem zu Internet und World Wide Web, Internetkommunikation, Relevanz und Qualität von Websites sowie den speziellen Anforderungen bei der Informationsaufbereitung fürs Web vermittelt. Das Themenspektrum wurde ergänzt durch eine Einführung in Usability (Benutzbarkeit), Accessibility (Barrierefreiheit) und Internetrecht sowie in die Nutzung des Weblogsystems WordPress. Zum Thema Web 2.0 gab es außerdem eine aufschlussreiche Zusatzveranstaltung der Gast-Dozentin Anja C. Wagner. Besonderen Wert gelegt wurde im gesamten Kurs auf die Verbindung von Theorie und praktischer Erprobung/ Anwendung sowie auf eine bedarfsgerechte Betreuung der Teilnehmer/innen bei der Projektumsetzung.

Die Durchführung des Kurses erfolgte als Blended Learning-Veranstaltung, d.h. in enger Verzahnung von Präsenzterminen, Online- und Selbstlernphasen. Dabei kamen eine Lernplattform und der Virtual Classroom zum Einsatz.

Weiterlesen

Ergebnisse

Alle Teilnehmer/innen erarbeiteten im Rahmen des Kurses eine Webpublikation. Die Projekte reichten dabei von Gruppen-Weblogs zu Themen des eigenen Studienganges (Museumskunde, Bekleidungstechnik, Konservierungs-Restaurierungs-Grabungstechnik, Modedesign und Wirtschaftskommunikation) über die Betreuung eines Redaktionsbereichs „Museumskunde“ im Weblog des Fachschaftsrats des FB 5 (fsr-gestaltung.de) bis zur Erstellung von Websites zur Selbstrepräsentation mit Hilfe von Online-Plattformen.

Dozentin

Jana Klawitter

Linguistin / Kommunikationswissenschaftlerin, M. A. Sprache und Kommunikation im WWW sowie der Einfluss von Webtechnologien auf/durch die Gesellschaft stehen im Mittelpunkt der Forschung und Arbeit von Jana Klawitter.

Seit 2005 übte sie an der TU Berlin mehrere Lehraufträge für Grundlagen von Sprach-, Text- und Webtechnologien aus und arbeitete als Online-Redakteurin sowie Projektmanagerin für Websiteprojekte. 2007-2008 war sie als Projektkoordinatorin des eLearning-Projektes “eKompetenz” an der FHTW Berlin tätig.
Aktuell ist Jana Klawitter wissenschaftliche Geschäftsführerin des Projektverbund „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ am Zentrum für Medien und Interaktivität an der Uni Gießen.

An Frau Klawitter gestellte Fragen

Was bedeutet für Sie eKompetenz?

eKompetenz leistet einen Beitrag, um selbstverständlich mit neuen Medien umgehen zu lernen und dadurch flexibler arbeiten, Ideen entwickeln und Projekte umsetzen zu können. Verbindet sich der Umgang mit digitalen Medien sinnvoll mit dem persönlichen und offline stattfindenden Leben, werden aus meiner Sicht individuelle Arbeits- und Lebensentwürfe unterstützt.

Worin liegt für Sie die Verbindung zwischen eKompetenz und dem Kurs Webpublikation?

Im Seminar habe ich verschiedene eLearning-Methoden eingesetzt, die auch den Lehrenden im Rahmen der eKompetenz-Fortbildung für FHTW-Mitarbeiter/innen vermittelt wurden. Die Studierenden konnten den Umgang mit unterschiedlichen Kommunikationsformen im WWW erproben. Vieles davon habe ich spielerisch eingeführt, um von Anfang an die Scheu vor der Technik zu nehmen.

Wie wurde der Kurs Ihrem Eindruck nach von den Studierenden aufgenommen?

Ja, sehr gut! Es hat den meisten viel Spaß gemacht, selbst Inhalte ins Web zu stellen, ohne über Programmierkenntnisse verfügen zu müssen. Außerdem kam die Nutzung der Lernplattform (speziell Foren, Lehrplan, Chat, Dokumentenarchiv) und des Virtual Classroom sehr gut an.